34°C in der Dichterstube gemessen. Für zwei geschwitzt. Um klare Gedanken gerungen. Hängebauchschweine und Waschbären durchs Zimmer wuseln gesehen. Die Wasserflasche über meinem Kopf geleert. Dank Ventilator einen Schnupfen geholt. Den Keller gesucht. Mich erinnert, dass es keinen gab. Überlegt, in Unterhose weiter zu schreiben. Das falsche Modell angehabt. Gemerkt, dass ich nur eine kurze Hose besaß. Eine Boss-Jeans abgeschnitten. Mich über den Ausblick (Himmel, Frauen) gefreut. Mehr hinaus als auf den Schreibtisch geschaut. Mich in den Stadtpark gesehnt. Das Fenster aufgerissen. Den Klimawandel verflucht. Schuldige (Verwandte, Freunde, Fremde) angeblafft. Die Klimaanlage im alten Büro vermisst. Den Kühlschrank zweckentfremdet. An die Ostsee nach Kiel gefahren. Die Badehose vergessen. Morgens das Deo weggelassen. Die Düfte des Sommers genossen. Von Minusgraden geträumt. Eine Woche Skiurlaub gebucht. Bei der Wettervorhersage geweint. “Zu viel Hitze, zu viel Sonne” gestöhnt. Mir eingestanden, dass ich im Hochsommer eher der Frühlings-/Herbsttyp war…
16. Juli 2010
Ich hab Dir doch schon 1.000x gesagt, dass Du nicht mehr die alten Unterhosen aus Kindheitstagen auftragen sollst! Ansonsten solltest Du es mal mit FKK im Stadtgarten versuchen… dann könntest Du uns auch bald mal mit heiteren Lach- und Sachgeschichten aus dem Gefängnis erfreuen :-)!
@ KT
Ja, ich weiß. Wann werde ich bloß Restscham durch Ratio ersetzen?